
Wie gelingt uns Integration? Container oder Wohnbau? Gibt es bezahlbaren Wohnraum für alle? In der letzten Gemeinderatssitzung wurde über die aktuelle Flüchtlingssituation in Bad Schönborn berichtet und diskutiert. Die Diskussion zeigt es geht dabei um viel mehr: Es geht um den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.
Vor Jahren waren die Ettlinger in großer Breite „Fans“ der Schlossfestspiele. Selbst Bürger, die sie nicht selbst besuchten, sprachen von "unseren Festspielen". Diese Akzeptanz hat seit geraumer Zeit gelitten, was sicher nicht am derzeitigen Intendanten und seinem Team liegt. Geändert haben sich die Rahmenbedingungen: Viele Kommunen, vor allem Karlsruhe, haben ihr kulturelles Angebot stark ausgebaut. Wir sind der Meinung, dass auch für unsere Festspiele eine neue Konzeption erarbeitet werden muss. Daher stellten wir in der letzten Sitzung des zuständigen Ausschusses den Antrag, dass sich hiermit u.a. der Kulturausschuss zeitnah befassen soll. Außerdem vertraten wir die Meinung, dass man – wenn die Festspiele attraktiver werden sollen – nicht ständig an der Preisschraube drehen darf. Mit über 40 € für die höchste Kategorie ist für uns eine "Schmerzgrenze" erreicht. Wir beantragten deshalb – besonders beim Schauspiel – die geplante Erhöhung nicht umzusetzen und die Rabatte für den begünstigten Personenkreis wie z.B. Jugendliche, Azubis, Studierende usw. von 30% auf 50% zu erhöhen und Begleitpersonen von Rollstuhlfahrern wie bisher freien Eintritt zu gewähren. Die notwendigen Mehreinnahmen sollte man u.E. nach erreichen, indem man bei akzeptablen Eintrittsgeldern vor mehr Besuchern spielt. Uns ist wichtig, dass gerade auch jüngere Menschen – das diesjährige Programm ist dazu besonders geeignet – die Aufführungen besuchen, denn sie werden die Generation sein, die unsere Festspiele in Zukunft trägt. Wir setzen auf eine erfolgreiche Saison 2017!
Für die SPD Fraktion:
Karl-Heinz Hadasch, Stadtrat
Die SPD Baden-Württemberg hat sich nach der verlorenen Landtagswahl einen weitreichenden Erneuerungsprozess auf die Fahnen geschrieben. Der Landesparteitag am 22. Oktober in Heilbronn stellt dafür eine wichtige Wegmarke dar. Vorwärts EXTRA sprach mit dem scheidenden Landeschchef Nils Schmid und der designierten Vorsitzenden Leni Breymaier im Doppelinterview.
In Ettlingen kann ein Stromauto auf allen städtischen Parkplätzen frei parken und es gibt insgesamt vier kostenfreie Stromladetankstellen mit 11 bzw. 22 KW, die ein schnelles Aufladen ermöglichen (0,5 bis 1,5 h je nach Akkuladestand): - in der Tiefgarage am Neuen Markt (hier zahlt man Gebühren für das Parken, nicht für das Tanken) - in der Mühlenstraße 1, Ecke Schillerstraße (bei der Erbprinzapotheke; seit der Ladeplatz blau angemalt ist, wird er auch nicht mehr von Falschparkern zweckentfremdet) - auf dem Parkplatz der Volksbank in der Wilhelmstraße (auch hier zahlt man Parkgebühren mit der ec-Karte, die Nutzung ist aber ganztägig möglich) - beim Hagebaumarkt in der Hertzstraße (während der Öffnungszeiten von 8 – 20 Uhr, leider nicht farblich markiert, daher oft zweckentfremdet) Das heißt aber, dass in Ettlingen gleichzeitig immer nur VIER Stromfahrzeuge ihren Akku aufladen können. Wenn also mehr E-Fahrzeuge in Ettlingen genutzt werden als bisher, muss die Infrastruktur ausgebaut werden. Neue Tankstellen sollten bevorzugt bei öffentlichen Einrichtungen errichtet werden (z.B. Finanzamt, Amtsgericht, Polizei); aber auch in den Ortsteilen sollte es Ladestationen geben, die jeweils mehr als einen Anschluss haben.
Für die SPD-Fraktion:
Sonja Steinmann, Stadträtin, Elektromobilistin
Erfahrungsbericht von Gudrun und Karl-Friedrich Heller
Als gefragt wurde, wer kann eine Patenschaft übernehmen, war für uns gleich klar, das machen wir, wir sind dabei! Also übernahmen wir die Patenschaft für eine syrische Familie eine Mutter mit zwei Kindern.
Nach einer dramatischen Flucht über verschiedene Wege, waren sie hier in Deutschland gelandet. In der AUB-Unterkunft hier am Ort, herrscht eine entsetzliche Enge. Die sehr auf Sauberkeit und Ordnung bedachte Mutter - eine ehemalige Lehrerin in Syrien, war manchmal am Verzweifeln. Sie bangte außerdem um ihren noch in der Türkei lebenden Ehemann, der lt. Auskunft vom Amt erst in zwei Jahren nachkommen könne.
Auch mußte die kleine Tochter dringend zum Arzt, war aber noch nicht krankenversichert.
Also haben wir als erstes die unendlich vielen Schreiben (manchmal auch für uns schwer zu verstehen) geordnet und mit G. zusammen in Ordner abgelegt. Als nächstes haben wir dann dafür gesorgt, dass das Kind bei der AOK mitversichert wurde. Dazu sind wir mit der Familie vor Ort nach Östringen gefahren und haben alles geregelt. Wir haben Arzttermine vereinbart, den Weg dorthin gezeigt, waren beim ersten Besuch dabei, um zu vermitteln. Danach galt es nach dem Ehemann in der Türkei zu forschen.
Es kostete uns einige Telefonate, bis wir endlich an die richtige Stelle geraten sind und eine sehr kompetente und hilfsbereite Sachbearbeiterin beim Landratsamt in KA gefunden haben. Danach ging dann alles ganz schnell, der Ehemann konnte innerhalb von 3 Wochen nach Deutschland nachziehen!
Nun galt es für die kleine Familie eine Wohnung zu finden. Dank der helfenden Hand von Pfarrerin Helm fanden wir eine schöne Wohnung im Dachgeschoss bei einer türkischen Familie. Zum 1.7.16 war Einzug. Es waren noch viele Dinge zu regeln, aber wir sind – nicht immer – aber doch meistens bei den Ämtern auf offene Ohren gestoßen. Sicher gab es den ein oder anderen SachbearbeiterIn der/die es aus Unkenntnis oder was auch immer – unnötig schwer gemacht hat, aber immer wenn wir nachgehakt haben (und uns als Paten vorgestellt haben), ging fast alles problemlos.
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur