Am 28. Januar 2020 fand die alljährliche Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Stutensee in Blankenloch statt. Wir durften zahlreiche Mitglieder und auch Gäste willkommen heißen, was uns insbesondere in unserer Arbeit nach außen bestätigt.
In seinem Vorstandsbericht ging unser Vorsitzender Alexander Skiba im Wesentlichen auf das vergangene Jahr 2019 ein, welches ganz im Zeichen des Kommunalwahlkampfes stand. Nach einem sehr engagierten Wahlkampf, für den er sich bei allen aktiven Mitgliedern besonders bedankte, zeigte er sich dennoch enttäuscht über zwei verlorene Sitze im Gemeinderat. Hier spiegelte sich aber auch ganz klar der Bundestrend wieder, denn Bündnis 90/ Die Grünen konnten zwei Sitze hinzugewinnen. Auch enttäuscht zeigte er sich, dass es leider nicht gelungen war, eine sozialdemokratische Liste für die Ortschaftsratswahlen in Staffort und Spöck aufzustellen. In allen Stadtteilen vertreten zu sein, wird definitiv das Ziel für die nächste Kommunalwahl.
Drei Genossen durfte der Ortsvereinsvorsitzende Harald Gfrörer im Rahmen der Winterfeier für ihre langjährige Treue und Verbundenheit zur Sozialdemokratie mit Ehrenurkunde und Ehrennadel auszeichnen. Auf 50 Jahre Mitgliedschaft können Karlhheinz Haag und Wolfgang Becker zurückblicken. Wolfgang Beckers Mitgliedschaft ist geprägt durch außergewöhnliches parteipolitisches und ehrenamtliches Engagement. Ob als Ortsvereinsvorsitzender, Beisitzer oder Sprecher der Arbeitsgemeinschaft 60+, Wolfgang Becker übernahm und übernimmt heute noch Verantwortung im Vorstand der SPD Pfinztal. Von 1971 bis 1989 setzte er sich dazu noch ehrenamtlich als Gemeinderat für die Belange der Bürgerinnen und Bürger ein. Dass ihn die Kommunalpolitik bis dato nicht loslässt, beweist seine regelmäßige Teilnahme an den öffentlichen Sitzungen der SPD-Fraktion. Seit 25 Jahren hat Wolf-Dietrich Gierth das SPD-Parteibuch. Auch er kann auf viele Jahre aktives Engagement in der SPD Pfinztal zurückblicken.
Foto: SPD
v.l.n.r.: Wolf-Dietrich Gierth, Harald Gfrörer, Wolfgang Becker
Neben den zahlreichen Gästen der Winterfeier der SPD Pfinztal durfte der Ortsvereinsvorsitzende Harald Gförer auch den Musikverein Kleinsteinbach begrüßen, der in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen feiert. Als Jubiläumsgeschenk und Dank für die musikalische Umrahmung der Feier, wird die SPD Pfinztal im Mai eine Arbeitsschicht beim großen Jubiläumsfest des Musikvereins übernehmen.
Nicht nur in der Bundes-SPD, auch in der SPD Pfinztal herrscht Aufbruchstimmung, stellte der stellvertretende Vorsitzende Martin Eisengardt in seinem Vortag „Die neue SPD“ fest. Er rief dazu auf, sich einzubringen, in welcher Form auch immer. Ob jung, ob alt, ob Mitglied oder Nicht-Mitglied, jeder und jede ist in der SPD willkommen und wird ernst genommen.
Einen kuren Abriss über die Arbeit der SPD-Fraktion im Gemeinderat gab die Fraktionsvorsitzende Dagmar Elsenbusch. Anstehende Projekte wie z.B. Bahnübergang Kleinsteinbach oder noch nicht gelöste Fragen wie z.B. die Barriere freie Überquerung des Bahnübergangs Söllingen während der Bauzeit zeigten auf, dass Kommunalpolitik jeden Bürger direkt betrifft. Auch sie rief dazu auf, sich einzubringen. Eine gute Gelegenheit dazu bieten die regelmäßig stattfindenden öffentlichen Fraktionssitzungen der SPD.
Die rundum gelungene Winterfeier schloss der Musikverein Kleinsteinbach mit dem von viel Beifall begleiteten Badnerlied ab.
Das in Wien mit Erfolg eingeführte 365€ Ticket, übersteigt die Vorstellungskraft der Karlsruher Verkehrsplaner - es könnten ja noch mehr Fahrgäste den ÖPNV nutzen!
Eine Gedankenwelt aus den 70er Jahren. Wo ist die Innovation und Strahlkraft des Karlsruher Modells hingekommen? Wo der Wille zur Verkehrswende? Statt eines einfachen Tarifs, soll eine technisch aufwändige "Home Zone" eingeführt werden. Deren "einfache" Nutzung wird nicht einen Autofahrer in die Bahnen und Busse locken. Das ganze sieht nach Innovation aus, durch die exakte Erfassung des Fahrverhaltens der Fahrgäste wird es mittelfristig zu Einschränkung des Angebots führen, da nur noch lukrative Strecken und Zeiten bedient werden. Fahrer sind ja jetzt schon zu wenige da. Für viele Pendler wird es in Zukunft wohl günstiger sein, ganz auf die Bahn zu verzichten. Die Auto Maut ist gerade an jener Aufwändigkeit gescheitert, während in - auch wieder - Österreich ein einfaches Pickerl seit Jahrzehnten denselben Zweck erfüllt.
Man stelle sich vor, die Telefongesellschaften führten das Tarifsystem der Deutschen Bundespost von 1980 wieder ein. Minutengenaue Taktung statt Flat. Wer wäre bereit mehrere hundert Euro im Monat für Internet und Telefon zu bezahlen? Surfen im Internet? Nur nachts zum Mondscheintarif erschwinglich. Telefonieren? Fasse dich kurz! Übrigens, auch die Home Zone wäre dann nicht möglich, denn kaum einer könnte sich das dazu erforderliche Handy leisten.
In München konnte man sich wenigstens für Schüler und Senioren für ein 365 € Ticket entscheiden.
Als positiv zu bewerten bleibt die Aussicht, dass die Pünktlichkeit besser wird, wenn nicht mehr so viele Fahrgäste ein- und aussteigen.
Schade um die verpasse Chance.
Heribert Gross
Weitere Informationen zur Home Zone gibt es hier.
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur