Liebe Rotkehlchen,
wir haben am Donnerstag beschlossen, uns am kommenden Donnerstag, 25. August, noch einmal zum Singen zu treffen, wie üblich um 18 Uhr auf dem Michaelsberg.
Falls das Wetter nicht mitmachen sollte, Singstunde im Rote Eck.
Bis dahin übt mal fleißig unsere Lieder - Die Gedanken sind frei, Bürgerlied und Brüder zur Sonne zur Freiheit.
Natürlich wird es auch wieder ein Wunschkonzert geben.
Grüsse Michaela
Eine lange Tradition, aber unverbraucht und stark nachgefragt, ist das Angebot an die Forster Ferienkinder, Gipsmasken herzustellen und zu gestalten. So kam eine Kindergruppe gespannt und freudig im Jägerhaus zusammen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Christian Holzer und dem Helferteam, gab Jennifer Holzer und Jonas Stricker einen Überblick über den Ablauf des Nachmittags.
Ein Zurück zur alten Tarifstruktur darf es im Interesse des Vertrauens in die Politik nach dem Ende des 9-Euro-Tickets am 31.August 2022 nicht geben. Trotz aller Widrigkeiten, die die Bahnkund*innen, die Beschäftigten der Bahn und die Bahn selbst aushalten mussten, waren die zwei letzten Monate und wird auch der August ein voller Erfolg fürs Klima, für den Geldbeutel der Menschen und für die Erschließung weiterer wichtiger Zielgruppen des Bahnverkehrs!
Klimakrise und soziale Verantwortung haben die SPD schon vor langer Zeit veranlasst, sich für das 365-Euro-Ticket stark zu machen. Die Forderung fand bei den Menschen Zustimmung, Gehör bis in die politischen Gremien hat sie sich nicht verschafft.
Inzwischen hat der Krieg Russlands gegen die Ukraine einen massiven Rohstoffmangel verursacht und damit viele Menschen in Deutschland in eine wirtschaftliche Notsituation gebracht, tiefer, als dies ohnehin schon der Fall war. Erst jetzt gibt es eine breite politische Zustimmung dafür, dass an der Tarifstruktur von Bus und Bahn gerüttelt werden muss.
Die Ursache für den Sinneswandel ist furchtbar, richtig Freude kann bei der SPD nicht aufkommen. Aber die Zufriedenheit mit der Einsicht in die Richtigkeit der „alten“ Forderung ist groß.
Der SPD Ortsverein Stutensee spricht sich dafür aus, nach Beendigung des aktuellen Sonderangebotes nahtlos auf das monatliche Ticket von 30 Euro umzustellen.
Da 365 keine durch zwölf teilbare Zahl darstellt und wir nicht alle Bahnkund*innen auf ein Jahresticket verpflichten wollen, kommt das monatliche Ticket von 30 Euro (übrigens von vielen anderen Interessengruppen favorisiert) unserer ursprünglichen Forderung von 365 Euro jährlich am nächsten.
Gleichzeitig gilt es nun, die neue Tarifstruktur genauer auszugestalten: Neben dem Grundticket vom monatlich 30 Euro für Fahrten der 2. Klasse in Nahverkehrs- und Regionalzügen sollen ergänzende Leistungen gegen Aufpreis möglich sein. Das gilt unter anderem für IC/ICE-Zuschläge, Zuschläge für Fahrten in der ersten Klasse, Sitzplatzreservierung oder Fahrradmitnahme.
Auch sind entlastende Regelungen für Familien mit geringem Einkommen zu treffen.
Über eine Regelung für Inhaber von Jahreskarten ist nachzudenken.
Unserer Meinung nach wird mit fortschreitender Nutzungsdauer des 30-Euro-Tickets die euphorische Nutzung abflachen und sich eine alltagstaugliche Nutzung auf hohem Niveau einpendeln.
Das ändert nichts daran, dass die Infrastruktur und insbesondere die Personalsituation bei der Bahn dringend aufgearbeitet und optimiert werden müssen.
Den zusätzlichen Kosten und wegfallenden Einnahmen sind die positiven wirtschaftlichen Effekte und zu erzielenden Synergien entgegenzusetzen: u.a. bessere Auslastung des Bahnverkehrs durch nachhaltige Erhöhung der Fahrgastzahlen, sinkende Instandhaltungskosten der Verkehrswege für den KFZ-Verkehr, Wegfall von Stellplatzflächen oder mehr Verkehrsraum für Fahrradwege. Dies alles gilt es noch zu evaluieren.
Die Finanzierung ist unseres Erachtens eine originäre Aufgabe des Bundes, weil es hier nicht um die Lösung eines lokalen, regionalen oder landesbezogenen Problems geht. Klimaschutz ist eine weltweite Herausforderung.
Sehr gut besuchtes SPD-Sommerfest auf dem Sonnenfeldhof
Eine lange Tradition hat das Sommerfest des SPD-Ortsvereins Sulzfeld-Zaisenhausen. In diesem Jahr lud der Ortsverein dazu erstmals auf den Sonnenfeldhof ein. Mehr als 30 Interessierte fanden den Weg zum Hof, der umgeben von herrlicher Natur vor den Toren Sulzfelds liegt. Bei Kaffee und Kuchen sowie einem deftigen Abendessen und kühlen Getränken ließen es sich die Besucherinnen und Besucher gutgehen und waren in regem Austausch miteinander.
Der Ortsvereinsvorsitzende Rolf Becker freute sich über das große Interesse und konnte als Gäste den Karlsruher Bundestagsabgeordneten Parsa Marvi sowie Kreisrat Volker Geisel begrüßen. Marvi betreut auch den Landkreis Karlsruhe, der nicht durch einen eigenen Abgeordneten vertreten ist. Geisel ist seit April auch Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Karlsruhe-Land. Auch eine Abordnung der Jusos Karlsruhe-Land, die eine Fahrradtour durch den Kraichgau unternahmen, stießen später dazu und beteiligte sich am regen Austausch.
Parsa Marvi, der im vergangenen Herbst erstmals in den Bundestag gewählt wurde, berichtete von seinen ersten Eindrücken als Abgeordneter sowie von aktuellen politischen Themen. Mit Interesse hörten die Besucherinnen und Besucher, dass die Bundesregierung sich gleich nach ihrem Amtsantritt bereits mit möglichen energiepolitischen Schwierigkeiten aufgrund der damaligen Spannungen zwischen Russland und der Ukraine befasst hatte, auch wenn davon nichts in den Medien berichtet wurde. So war man bei Kriegsausbruch nicht unvorbereitet, auch wenn dieser Eindruck bisweilen erweckt wurde. Weitere Themen waren die Leistungen des Entlastungspakets, die Marvi nicht weit genug gehen. Er hatte sich bereits einem Antrag des SPD-Kreisverbands angeschlossen, wonach insbesondere für Menschen ohne eigenes Einkommen – darunter Rentnerinnen und Rentner, Alleinerziehende und Studierende – zusätzliche Entlastungen gefordert werden. Abschließend stellte sich unser Bundestagsabgeordneter den Fragen der interessierten Besucherinnen und Besucher.
Das SPD-Sommerfest wurde auch in diesem Jahr zum Treffpunkt für Genossinnen und Genossen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger nicht nur aus Sulzfeld, sondern auch aus den umliegenden Ortschaften. Der neue Veranstaltungsort wurde allgemein für gut befunden und bot hervorragende Voraussetzungen für ein harmonisches und entspanntes Beisammensein.
Der Ortsvereinsvorsitzende Rolf Becker und sein Stellvertreter Volker Geisel zogen eine äußerst positive Bilanz des Sommerfestes und freuen sich bereits jetzt auf das nächste Fest, das Anfang August 2023 stattfinden soll.
Wenn am Samstag zur „größten Mallorca-Party Süddeutschlands“ bis zu 9.000 Ballermann-Fans nach Waghäusel an die Eremitage kommen, werden viele von ihnen die Bahn nehmen – fast alle im Zug werden das 9 €-Ticket in der Tasche haben. Man kann zur Mallorca-Musik stehen, wie man möchte – doch unser Sommerhit des Jahres 2022 klingt fast so wie der Refrain eines aktuellen Ballermann-Hits. Für uns steht fest: „Der Zug hat keine Grenzen!“
Allein im Juli sind rund 21 Millionen 9 €-Tickets verkauft worden. Das Ticket ist damit ein echtes Erfolgsmodell: Der deutsche Tarifdschungel aus Verkehrsverbünden und Wabenplänen ist plötzlich ganz einfach zu verstehen: Ein Ticket gilt für den gesamten Nahverkehr – egal ob Bus oder Bahn, ob KVV oder VRN.
Damit ist das 9 €-Ticket vor allem für Waghäusel ein echter Gewinn: Unsere Stadt liegt an der Grenze zweier Verkehrsverbünde. Wer etwa ein VRN-Monatsticket besitzt, darf damit zwar bis Kaiserslautern und Würzburg fahren, nicht aber in unsere Nachbarort Graben-Neudorf. Und nicht nur bei uns, sondern im ganzen Land steigen durch das 9 €-Ticket die Zahl der Bahnfahrten: So ärgerlich volle Bahnhöfe an den Wochenenden in Karlsruhe und Mannheim auch sind – sie zeigen doch eins: Viele Menschen sind bereit, auf Bus und Bahn umzusteigen, wenn der Preis für eine Fahrkarte stimmt. Und mindestens genauso wichtig: Das Ticket lädt zum Erkunden ein – durch den günstigen Nahverkehr profitieren also nicht nur Pendler, sondern auch Ausflügler und mit ihnen z.B. Gastronominnen.
Seit vielen Jahren fordert die SPD Waghäusel gemeinsam mit der SPD Karlsruhe-Land das 365 €-Jahresticket. Wir tun es in diesen Tagen umso lauter: Denn das befristete 9 €-Ticket läuft aus – und Finanzminister Christian Lindner (FDP) sperrt sich gegen eine Anschlusslösung. Wir möchten den ÖPNV weiter stärken und bezahlbar halten – mit dem bundesweiten 365 €-Ticket.
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur