SPD-Senioren beschließen Jahresprogramm 2014

SPD-Senioren beschließen Jahresprogramm 2014

In einer sehr lebhaft geführten Aussprache hat sich die Brettener SPD-Senioren-Gruppe auf das Jahresprogramm 2014 geeinigt. Die monatlichen Treffen finden immer am letzten Mittwoch des laufenden Monats im Café Gaus /Melanchthon Café am Marktplatz Bretten statt. Ausgenommen sind die geplanten Ausflüge und die Adventsfeier. Ein Besuch der Stuttgarter Markthalle mit einer Führung findet am 26. Februar statt. Die Abfahrtszeit des Regionalexpress wird noch bekannt gegeben. Fest zugesagt haben die Herren Hans Jürgen Maaß, Vorsitzender des Seniorenrates Bretten, der ehemalige Brettener OB Paul Metzger und Bürgermeister Markus Rupp aus Gondelsheim. Herr Maaß berichtet am 26.03.14 im Melanchthoncafé ab 15.00 Uhr über Wissenswertes aus seiner ehrenamtlichen Tätigkeit. Paul Metzger wird die SPD-Senioren durch den restaurierten Pfeiferturm führen. Nach der Führung findet ein gemeinsames Treffen im Melanchthon-Café statt. Bürgermeister Rupp wird am 24. September 14 im Gartenlokal Böllstrichsee aus dem Kreistag berichten. Für die Zusammenkunft am 30. April 2014 im Melanchthon-Café versuchen wir einen oder mehrere SPD-Kandidaten/innen für die Kommunalwahl und die Europawahl zu gewinnen, um die jeweiligen Programme vorzustellen. Im Mai treffen wir uns am 28.05.2014 ab 14.30 Uhr im Melanchthon-Café  und werden das Wahlergebnis analysieren. Eine Fahrt mit dem Fahrgastschiff "Karlsruhe" im Juli nach Speyer oder Straßburg und der Besuch des Knittlinger Faustmuseums mit anschließender Einkehr in eine Besenwirtschaft, müssen noch  koordiniert werden. Im August findet kein Treffen statt. Das Pflege- und Seniorenheim St. Laurentius besuchen wir  im Oktober um an dem Bürgertreff im Seniorencafé teilzunehmen. Was plant die Stadtverwaltung  Bretten in unserer Innenstadt? Die SPD-Senioren-Gruppe versucht dies am 26.11.2014 ab 14.30 Uhr im Melanchthoncafé durch einen Stadtplaner zu erfahren. Die Adventsfeier wird voraussichtlich am 13.12.2014 wieder im Melanchthon-Stüble stattfinden. Vorher treffen wir uns ist um 14.00 Uhr im Eingangsbereich des Stadtmuseums Schweizer Hof. Wir werden Herr Dr. Peter Bahn bitten, uns durch die aktuelle Ausstellung zu führen. Zu allen Veranstaltungen sind interessierte Gäste herzlich eingeladen.

Portrait einer Sozialdemokratin

Redebeitrag-Einbürgerungsfeier Landratsamt Karlsruhe

Margareth Lindenberg hätte den deutschen Pass schon vor Jahrzehnten in Händen halten können. Doch weil sie sich nicht dem Vorurteil aussetzen wollte, sie habe nur deshalb einen Deutschen geheiratet, um hier im Land bleiben zu können, entschied sich zunächst bewusst dagegen.

Die Sulzfelderin, die am 5. Februar im Rahmen einer Einbürgerungsfeier von Landrat Christoph Schnaudigel offiziell im deutschen Staat willkommen geheißen wird, verschlug es bereits vor über 20 Jahren ins Badische. Geboren wurde sie 1966 aber in Recife – einer Millionenstadt an der brasilianischen Atlantikküste.
Dort wuchs sie als Tochter eines Beamten und einer Grundschuldirektorin auf, erlernte den Beruf der Bankkauffrau und studierte Soziologie. Auf die Heimat ihres Großvaters war sie stets neugierig gewesen. Mit 25 Jahren durfte sie ihre älteste, mittlerweile in Karlsruhe lebende Schwester das erste Mal besuchen. Und wollte gar nicht mehr zurück. Sie lernte ihren Ehemann kennen, den sie 1993 ehelichte.
 
Seit damals hätte sie offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen können, doch aus den bekannten Gründen zögerte sie. Wichtiger waren zunächst auch andere Dinge. „Als ich hier ankam, konnte ich kein Wort Deutsch sprechen“. Also erwarb sie ein Sprachdiplom am Münchener Goethe-Institut. „Damit fühlte ich mich gleich viel sicherer.“ Denn mit ihren neuerworbenen Sprachkenntnissen konnte sie nicht nur soziale Kontakte knüpfen, sondern sich auch beruflich weiterentwickeln. Seit nunmehr 15 Jahren arbeitet sie bei der Oberderdinger Firma Blanco. Als Gewerkschaftsmitglied, Betriebsrätin und Integrationsbeauftragte ist sie weit über das normale Maß hinaus engagiert.
Als Margareth Lindenberg und ihr Mann vor fünf Jahren nach Sulzfeld zogen und dort bauten, war für sie, die sie aus einer Millionenmetropole stammte und in Karlsruhe immer noch großstädtische Luft hatte schnuppern können, der Wechsel in ein kleines Viereinhalbtausend-Seelen-Dorf zunächst einmal eine große Umstellung gewesen. „Doch ich fühlte mich hier geborgen, lernte in kurzer Zeit viele Leute kennen.“
Im SPD-OrtsvereinSulzfeld fand sie dann auch ihre politische Heimat – zunächst noch als Gastmitglied, denn Margareth Lindenberg prüft alle ihre Entscheidungen sehr genau. Als man aber schließlich an sie herantrat, ihr gar eine Kandidatur für die anstehenden Wahlen vorschlug, da fällte sie ihren Entschluss: „Ich werde Deutsche!“ – nach 20 Jahren. „Es war für mich schlimm, einfach unerträglich geworden, nicht wählen zu dürfen und vom politischen Geschehen ausgeschlossen zu sein“, sagt sie rückblickend. Mit dem deutschen Pass in der Tasche, der ihr weit mehr bedeutet als das bloße Stück Papier, kandidiert sie nun sowohl für den Sulzfelder Gemeinderat als auch für den Kreistag und will „unsere Gesellschaft in eine soziale Richtung bewegen“.
Was die Integration betrifft, darüber hat Margareth Lindenberg nie viel nachgedacht, sondern es einfach getan. Der Erwerb der deutschen Sprache war ein erster, wichtiger Schritt. Ihr soziales und politisches Engagement waren weitere Wegmarken.

Text von Michael Klebon - BNN

Einladung zur Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten für Kreis- und Kommunalwahl

Der SPD Ortsverein Waghäusel lädt seine Mitglieder und Kandidatinnen und Kandidaten zur Nominierungsversammlung ein. Diese findet statt am

Dienstag, den 25. Februar, im Clubhaus des FC Olympia Kirrlach (Südliche Waldstr. 2)
• um 19:30 Uhr (Kreistag)
• um 20:00 Uhr (Gemeinderat)

Die vorläufige Tagesordnung für die Nominierung der Gemeinderatskandidaten sieht nachfolgende Punkte vor:

1. Begrüßung
2. Konstituierung
• Wahl der Versammlungsleiterin/ des Versammlungsleiters
• Wahl der/des Schriftführerin/s
• Wahl der Mandatsprüfungs- und Zählkommission
• Wahl zweier Vertrauensleute
• Wahl der TeilnehmerInnen zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung über die geheime Wahl
3. Vorstellung der KandidatenInnen
4. Wahl der 27 KandidatenInnen sowie weiterer ErsatzkandidatenInnen der SPD Waghäusel für die Gemeinderatswahl am 25.05,2014
• 12 KandidatenInnen Wiesental
• 12 KandidatenInnen Kirrlach
• 3 KandidatenInnen Waghäusel
5. Aussprache
6. Sonstiges

Sozialdemokraten aus Bretten und Gondelsheim nominierten ihre Kreistagskandidaten

Bürgermeister Markus Rupp führt wieder Liste an: „Vieles für den Wahlkreis 3 erreicht“

Auf ihrer Wahlkreismitgliederkonferenz im Clubhaus des TSV Rinklingen haben die Sozialdemokraten aus der Stadt Bretten und der Gemeinde Gondelsheim ihre Kandidaten im Wahlkreis 3 für die Kreistagwahl am 25. Mai 2014 nominiert.

Bei der Wahlkonferenz konnte der gastgebende Brettener SPD-Ortsvereinsvorsitzende Edgar Schlotterbeck neben dem amtierenden Kreisrat Bürgermeister Markus Rupp (Gondelsheim) und den acht weiteren Kandidatinnen und Kandidaten auch zahlreiche Gemeinderäte wie Parteimitglieder aus den beiden Wahlkreis-Ortsvereinen begrüßen.

Die Sitzungsleitung hatte der Rinklinger Ortsvorsteher Heinz Lang inne. Zu Beginn der Veranstaltung streifte Kreisrat Markus Rupp, der seit 2009 auch Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Karlsruhe ist, wichtige Themenfelder der Kreispolitik wie Finanzen, Öffentlicher Personennahverkehr und Bildungs- bzw. Schulpolitik. Als einen Gewinn für den Raum Bretten bezeichnete er den Erhalt des Klinikstandortes Bretten, der mit dem Beschluss eines Neubaus untermauert worden sei, wo andernorts Krankenhäuser geschlossen werden. Ein weinendes Auge habe er jedoch wegen des Wegfalls der Geburtshilfe in Bretten. Große Sorge bereite ihm derzeit das Thema des ärztlichen Notdienstes im Raum Bretten. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) habe dabei längst den Patienten aus dem Fokus verloren, was ihm auch niedergelassene Ärzte bestätigt hätten.

Rupp machte bei einem Rückblick auf das Wahlprogramm von 2009 deutlich, dass die Fraktion für den Mittelbereich Bretten vieles erreicht habe. Er erinnerte besonders an das Sozialwissenschaftliche Gymnasium, das er mit dem damaligen Staatssekretär und heutigem Karlsruher OB Dr. Frank Mentrup nach hartem Ringen Anfang 2013 an die Beruflichen Schulen nach Bretten geholt habe und das längst zu einem Erfolgsmodell geworden sei. Künftig seien deshalb im Interesse der Schüler noch mehr Gymnasial-Klassen in Bretten notwendig, so der Tenor der Runde. Und auch bei dem Antrag auf Einrichtung eines Pflegestützpunktes in der Melnachthonstadt seien die Brettener und Gondelsheimer SPD federführend gewesen.

Bei der anschließenden Wahl wurden folgende KreistagskandidatInnen nominiert:

1. Markus Rupp
2. Renate Knauss
3. Edgar Schlotterbeck
4. Angelika Peter
5. Peter Beyle
6. Ute Adler
7. Thomas Tossenberger
8. Birgit Halgato
9. Brigitte Schick

Termine

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11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium

13.09.2026, 11:30 Uhr - 16:30 Uhr Sommerfest des SPD-Stadtverbands Bruchsal
Gemeinsames Sommerfest des SPD-Stadtverbands Bruchsal Der SPD-Stadtverband Bruchsal lädt am Sonntag, …

19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur

26.09.2026, 10:30 Uhr - 13:00 Uhr Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
Der SPD-Ortsverein Untergrombach lädt am Samstag, 26. September 2026, um 10:30 Uhr zur Jahreshauptversammlung …

02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium

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