
„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“ Dieser Satz Johann Wolfgang von Goethes, eines der berühmtesten Söhne Frankfurts, beschreibt treffend die Haltung, mit der die Bildungsfahrt nach Frankfurt am 28. November 2025 stattfand.
Unter der Leitung Malik Kartals machten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger auf den Weg, um die wirtschaftliche, historische und kulturelle Bedeutung Frankfurts unmittelbar zu erleben. Ziel der Fahrt war es, politische Bildung nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern sie durch persönliche Eindrücke greifbar zu machen.
Der erste Programmpunkt führte die Gruppe in das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank. Dort erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen eines Fachvortrags zu Geld & Gold einen vertieften Einblick in die Entwicklung von Währungssystemen, den Wert von Edelmetallen und die geldpolitischen Aufgaben der Bundesbank. Gerade die Verbindung von historischen Exponaten und modernen Fragestellungen machte diesen Einstieg besonders eindrucksvoll.
Anschließend ging es weiter zur Frankfurter Wertpapierbörse. Hier stand ein Vortrag zum Thema Kryptowährungen im Mittelpunkt. Der Experte erläuterte Chancen und Risiken digitaler Währungen. Ein Thema, das angesichts globaler wirtschaftlicher Veränderungen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Für viele Teilnehmende wurde deutlich, wie sehr Finanzpolitik, technologische Innovation und gesellschaftliche Verantwortung zusammenhängen.
Ein weiterer Höhepunkt der Fahrt war die Führung durch das Jüdische Museum Frankfurt. Die dort erzählte Geschichte jüdischen Lebens, geprägt durch kulturelle Blüte, Verfolgung und Neuanfang, führte eindringlich vor Augen, wie wichtig das Engagement für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde bis heute ist.
Den Abend verbrachten die Teilnehmenden in der Innenstadt. Viele nutzten die Zeit, um ihre Eindrücke zu vertiefen und das politische sowie historische Erbe Frankfurts auf eigene Weise zu erkunden. Die Bildungsfahrt zeigte eindrucksvoll, dass politische Bildung dort beginnt, wo Menschen hinschauen, hinterfragen und sich ein eigenes Bild machen.
Ein großer Dank gilt allen Beteiligten für die schöne gemeinsame Fahrt und den gelungenen Ablauf.


