Wie groß ist unser ökologischer Fußabdruck ?

Veröffentlicht am 01.12.2011 in Allgemein

„Global denken und lokal handeln“ war der Leitspruch der Rio-Kon-ferenz von 1992 mit der Verabschiedung der Agenda 21.
Wenn wir wirklich global denken im Sinne des Erhalts unserer Lebensgrundlagen auf der Erde, müssen wir einräumen, dass wir immer noch Raubbau mit unserem Planeten treiben und die Folgen unübersehbar sind. Die UN-Klimaschutzkonferenz in Südafrika vom 28.11. – 9.12.2012 wird sich dieser Problematik annehmen.

Lokal handeln im Sinne einer Bewußtseinsbildung möchte der Ökumenische Arbeitskreis Ettlingen aus evangelischen, katholischen und freikirchlichen Christen im Rahmen eines ökumenischen Gottes-dienstes am 2. 12.2011, 19.00 Uhr in der Johanneskirche Ettlingen. Nach dem Gottesdienst sind im Caspar-Hedio-Haus Gespräche ge-plant, um die Thematik zu vertiefen. Dabei kann man auch mit einem Formblatt die Größe seines Ökologischen Fußabdruckes bestimmen. Dieser gibt den persönlichen Ressourcen- und Energieverbrauch an.
Um es vorwegzunehmen: der Durchschnittsdeutsche lebt so, als wäre der nutzbare Teil der Erde 2,5 mal so groß und wir sollten uns fragen, wie lange wir uns dies noch leisten können und ab wann die Klima-katastrophe unumkehrbar sein wird. Auch die Kommunalpolitik ist gefordert und sollte die richtigen Weichen stellen = lokal handeln. Es gilt, hoffnungsvolle Ansätze in Ettlingen weiterzuentwickeln.
SPD-Fraktion: Peter Adrian, Gemeinderat und Mitglied des ökumenischen Arbeitskreises

 

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