Ute Vogt: Das Elterngeld kommt nur mit der SPD

Veröffentlicht am 11.09.2005 in Bundespolitik

Die Stellvertretende Parteivorsitzende und SPD-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg, Ute Vogt, erklärt zu den Äußerungen Rita Süssmuths zum Elterngeld:

Wir freuen uns über soviel Unterstützung durch die positiven Äußerungen von Rita Süßmuth zum geplanten Elterngeld. Es ist familienpolitisch der richtige Weg für junge Familien in unserem Land.

Skandinavische Länder haben es vorgemacht - es ist an der Zeit, dass auch in Deutschland dieser Weg beschritten wird.

Deshalb wird die SPD das bisherige Erziehungsgeld in ein Elterngeld mit Einkommensersatzfunktion umwandeln. Dies ist fester Bestandteil unseres Wahlmanifests. Dadurch können Familien ihren Lebensstandard halten, auch wenn ein Elternteil die Berufstätigkeit unterbricht.
Die Union hingegen hat ihre Vorzeigefrau Ursula von der Leyen zurückgepfiffen, als sie sich anschickte, öffentlicherste Gedankenspiele zu diesem Thema anzustellen.

Fest steht: Mit der CDU wird es das Elterngeld nicht geben. Stattdessen wollen sie lieber ein Mehrfaches für einen familienpolitisch unsinnigen Kinderbonus in den Sand setzen. Zum antiquierten Familienbild des Steuermanns Kirchhof
scheint kein modernes familienpolitisches Instrument wie das Elterngeld zu passen.
Und so steht Rita Süssmuth mit ihrer Unterstützung des Elterngeldes bisher allein da. Es ist zu hoffen, dass sich noch mehr aufgeschlossene Frauen aus der CDU trauen, ihre Meinung zur fehlenden Frauen- und zur rückwärtsgewandten Familienpolitik der Union zu äußern.
Auch bei den Bürgerinnen und Bürgern findet das Elterngeld großen Zuspruch. Nicht nur zwei Drittel der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger haben sich in einer Infratest-Umfrage vom August hierfür ausgesprochen, sondern auch 56 Prozent der befragten potenziellen Unionswähler befürworten das Elterngeld.
Die Union ist mit ihrer Familienpolitik auf dem falschen Dampfer. Nicht umsonst hat auch Rita Süßmuth in der Emma das Wahlprogramm der Union als "geschlechtsneutral" angeprangert.

 

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