stellvertretende Bundesparteivorsitzende Hannelore Kraft trifft Markus Rupp in Stutensee

Veröffentlicht am 03.02.2016 in Wahlen

Markus Rupp und Hannelore Kraft in Stutensee

Sympathisch, ruhig und gelassen, aber bestimmt, so empfanden die Teilnehmer der Wahlkampfveranstaltung in der Blankenlocher Festhalle die Ministerpräsidentin von NRW, die gekommen waren, um die Meinung der kompetenten SPD-Frau zur Flüchtlingskrise und anderen aktuellen Problemen zu hören. Zahlreiche SPD-Genossen (unterstützt auch von Bürgern der Gemeinde ohne SPD-Parteibuch) waren gekommen und lauschten der Vorstellungsrunde von Anton Schaaf und den Landtagskandidaten der Nachbarwahlkreise Annneke Graner und Markus Rupp.

Kraft forderte den Zusammenhalt der Gesellschaft, berief sich auf 152 Jahre Geschichte der Sozialdemokraten gegen Ellbogengesellschaft und wandte sich gegen Umfrageergebnisse, die keine Wahlergebnisse seien.

Bildung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Politik auch in Baden-Württemberg, so Kraft. Sie betonte, dass die mitregierende SPD in Stuttgart auf ihre erfolgreiche Arbeit in Sachen verlässliche Ganztagsangebote für alle Kinder, vom ersten Geburtstag bis zum letzten Schultag stolz sein könne, auch wenn dies nicht ausreichend wahrgenommen werde. Langfristig sei die Forderung nach einem kostenlosen Zugang zu Kindergärten ein erklärtes Ziel.In ihrer 1-stündigen Rede nahm Kraft zu allen Themen der Tagespolitik Stellung.

„Wir brauchen ein Zuwanderungsgesetz“ und wir können das Recht auf Asyl nicht beschränken, war ihre Aussage zum Thema Flüchtlingsunterbringung. Die populistischen Forderungen Seehofers 200.000er Grenze oder rechtsradikale Forderungen der AFD nach Schließung der Grenzen (und zum Waffeneinsatz!) helfen uns nicht weiter, stellte sie fest. Sie berichtete, was ihre Landesregierung schon auf den Weg gebracht habe. Die SPD sei stolz auf die vielen Ehrenamtlichen Helfer, an deren Einsatz keine Abstriche gemacht werden können. Auch das Thema „Silvesternacht in Köln“ klammerte Kraft nicht aus. Die Politik habe sich dort nicht mit Ruhm bekleckert. Jetzt sei es wichtig, aus den Fehlern Konsequenzen zu ziehen.

Auch die Themen „Energiewende gestalten, Erfolge bei der Inklusion (Behinderte Menschen mit Handikap sind mitten uns, und Mindestlohn nicht aushöhlen wurden von der NRW-Regierungschefin angesprochen.

Markus Rupp und seine Mitstreiter in den Wahlkreisen Ettlingen und Bretten hatten Gelegenheit, Ihre Ziele und Vorstellungen zur Landespolitik der nächsten 5 Jahre vorzustellen. Bezahlbarer Wohnraum für alle, Bewältigung der Probleme im Pflegebereich, Bekämpfung von Missständen bei Leiharbeit und Werkverträgen waren die angesprochenen Themen. Die SPD wolle, dass der in der letzten Legislaturperiode eingeschlagene Weg der Modernisierung fortgesetzt wird. Baden-Württemberg darf nicht wieder in die alten Muster von gestern zurückfallen.

Gezielt forderte sie, dass wir nicht zulassen dürfen, dass die Schwachen der Gesellschaft gegen die „Flüchtlinge“ und umgekehrt ausgespielt werden und hierdurch ein Bruch der Gesellschaft in Kauf genommen wird. Es gilt Solidarität einzufordern und anzuwenden. Soziales Handeln, Gemeinschaftssinn und Solidarität sind Grundwerte der Sozialdemokratie, sind Grundwerte der SPD.

Quelle: SPD Graben-Neudorf

Hannelore Kraft, MdL

Hannelore Kraft, MdL

12. Juni 1961
geboren in Mülheim, verheiratet, ein Kind (Jan, geb. 1993)
 
1980
Abitur
 
1980 - 1982
Ausbildung zur Bankkauffrau; Kaufmannsgehilfenbrief
 
1982 - 1989
Studium der Wirtschaftwissenschaften an der Universität/Gesamthochschule Duisburg
 
1989
Abschluss als Diplom-Ökonomin
 
1986 - 1987
Auslandsstudium am King's College, London; Praktikum bei der Banque Populaire Tours, Frankreich; Praktikum bei der PROGNOS AG, Basel, Schweiz
 
1989 - 2001
Unternehmensberaterin und Projektleiterin
 
seit 2. Juni 2000
Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen
 
April 2001 - November 2002
Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen
 
November 2002 bis 1. Juni 2005
Ministerin für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen
 
Juni 2005 bis Juli 2010
Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen
 
seit 20. Januar 2007
Landesvorsitzende der NRWSPD
 
seit November 2009
Stellvertretende Vorsitzende der SPD
 
seit 14. Juli 2010
Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen
 
Mitgliedschaften:
seit 1994: Mitglied der SPD; 1995 - 03/2009: Mitglied des Unterbezirksvorstands der SPD-Mülheim; seit 2004 Mitglied im Vorstand der NRWSPD, seit 2005 Mitglied des SPD-Bundesvorstands; seit 2007 Mitglied im Präsidium der Bundes-SPD
 
Weitere Gremien/Vereine:
Mitglied der IG-Metall; Mitglied der AWO
 
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Spiel, Sport und Spaß mit Mann, Sohn und Hund; Essen und Klönen mit Freunden
 

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