Auch in diesem Jahr wurden wieder verschiedene Städte – darunter auch Karlsruhe – als Fahrradfreundliche Kommunen ausgezeichnet. Ettlingen gehörte nicht dazu. Leider. In den Amtszeiten der OBs Vetter und Offele unternahm man auch in Ettlingen manches, um den Radfahrern ein sicheres Miteinander mit den Autofahrern zu ermöglichen. Aber das war einmal....
Wie sieht das heute aus? Ein Beispiel gefällig? Durchquert ein Rad-fahrer, von Karlsruhe kommend, Ettlingen, so findet er bis zum Hutten-kreuzkreisel einen sicheren Radweg vor. Danach muss er bis wenige Meter vor dem Lauerturmkreisel auf die sehr enge, stark befahrene Hauptdurchgangsstraße wechseln. Glücklich am Kreisel angekommen, kann er sich wieder auf einen Radweg retten, der ihm zumindest bis zur Buhlstraße gewissen Schutz gewährt. Danach beginnt für bis hin zur Goethestraße erneut ein verkehrstechnisches Himmelfahrtskommando, denn hier existieren keinerlei Markierungen für Radfahrer mehr. Dieses ist nur eines ähnlicher Beispiele. Und zeitnahe Lösungen gibt es nicht?
Es macht mit Sicherheit Sinn, dass die Verwaltung eine Kommission, besetzt mit Vertretern des Ordnungsamts und entsprechend fachkundi-gen Bürgern, einsetzt, die die entsprechenden Gefahrenstellen in der Kernstadt und in den Ortsteilen lokalisiert und diese schnellstmöglich "entschärft". Damit sich auch zukünftig immer mehr Bürger sich mit Freude auf ihren Drahtesel schwingen.
Für die SPD-Fraktion: René Asché