Vorsitzender der Brettener SPD kritisiert 2,5 Millionen Euro teure Werbekampagne für die sogenannte "Qualitätsoffensive Bildung"
Vorsitzender der Brettener SPD kritisiert 2,5 Millionen Euro teure Werbekampagne für die sogenannte "Qualitätsoffensive Bildung"
„Bei der Kampagne des baden-württembergischen Kultusministerium mit dem Titel "Qualitätsoffensive-Bildung" handelt es sich um einen Skandal erster Ordnung“, sagt Lillo Chianta, der kürzlich wiedergewählte Vorsitzende der Brettener Sozialdemokraten. „Hier wird offenbar der vorgezogene Landtagswahlkampf auf Kosten der Steuerzahler bestritten“.
Dabei könnte man das Geld viel sinnvoller ausgeben, weiß sich Chianta nach einem Gespräch mit seinen Stellvertreterinnen Brigitte Nuber und Sarah Pawlowski einig. Schon mit 2 Mio könnte man beispielsweise 50 Stellen für Krankheitsvertretungen bezahlen, die ein ganzes Jahr dafür sorgen, dass etwa 1.400 Unterrichtsstunden pro Woche weniger ausfallen. Insbesondere für die beruflichen Schulen, bei denen unverhältnismäßig viele Unterrichtsstunden krankheitsbedingt ausfallen, wäre dies eine bessere Geldanlage als jede Werbekampagne.
Dass Kultusminister Rau und seine Bildungspolitik eine derartige Werbekampagne nötig zu haben scheint, belege auch der Rücktritt der Vorsitzenden des Landeselternbeirates Christiane Stab, sagt Chianta abschließend.
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