SPD-Kanzlerkandidat Peer geht mit der früheren saarländische Wirtschaftsministerin Christiane Krajewski in die letzte Phase des Wahlkampfs. Die 64-jährige, die für die Frankfurter Investmentbank Leonardo arbeitet, soll den Themenbereich Wirtschaftspolitik abdecken. Bei einem Besuch der Brettener Lebenshilfe gab sie uns Zeit für zwei Fragen.
NadR: Warum haben sie sich für Ihren Besuch, die Lebenshilfe ausgesucht?
Krajewski: Die Lebenshilfe liegt in meiner Kernkompetenz. Ich habe mich einerseits in meinem Berufsleben sehr viel mit sozialen Themen beschäftigt. Ich war ja auch Arbeits- und Sozialministerin. Auf der anderen Seite habe ich mit ökonomischen Fragestellungen zu tun, bin ja im Kompetenzteam von Peer Steinbrück für die Wirtschaft zuständig. Die Lebenshilfe ist einerseits ein herausragender Träger sozialer Arbeit mit einer großen Menschlichkeit und auf der anderen Seite aber auch Sozialunternehmertum. Die Lebenshilfe verhält sich ja wirtschaftlich wie ein Unternehmer mit einem sozialen Gewissen. Das beeindruckt mich an dieser Einrichtung sehr.
NadR: Haben Sie etwas aus dem Besuch mitnehmen können, was Sie bisher noch nicht wussten?
Krajewski: Das fällt mir dann bei der Nachbereitung ein. Es ist immer neu, man lernt immer etwas Neues hinzu. In Bretten fällt mir besonders die enge Verzahnung mit der einheimischen Wirtschaft auf. Das ist sicherlich hier in Baden-Württemberg besonders ausgeprägt. Aber so ganz neu ist mir die Institution natürlich nicht, die gibt es ja auch im Saarland.
NadR: Vielen Dank für das kurze Gespräch, Frau Krajewski.


