Hecken sollen die Vielfalt der Arten untzerstützen

Veröffentlicht am 18.09.2007 in Pressemitteilungen

Naturschutzbund zu Gast bei Info-Abend der Sulzfelder SPD

Der Spd Ortsverein-Sulzfeld hatte zum politischen Gesprächskreis zum Thema Natur und Umwelt in Sulzfeld geladen. Jürgen Hauptner, einer der Sprecher des Naturschutzbundes ( Nabu ) Oberderdingen-Kürnbach -Sulzfeld, stand an diesem Abend Rede und Antwort zu den Themengebieten der Bestandsaufnahme Natur- und Umweltschutz in Sulzfeld, Berücksichtigung des Naturschutzes im Rahmen des Flurbereinigungsverfahren, Sicherung, Erhaltung und Wiederherstellung von Trockensteinmauern und Anbau von genverändertem Pflanzgut.
Die stark ausgeprägte landwirtschaftliche Nutzung der Flächen rund um Sulzfeld berücksichtigte Hauptner in seinen Ausführungen ebenso wie er darauf hinwies , dass Naturschutz besonders auf Grünflächen effektiv durchführbar ist. Auch die Vernetzung der Naturschutzresevate nannte er als wichtigen Punkt, denn einzelne Inseln, in denen Naturschutz betrieben würde, führten zur Isolation.
Sulzfeld hat laut Jürgen Hauptner beim Naturschutz schon einiges getan. Das Kerngebiet des Naturschutzes in Sulzfeld erstreckt sich im Bereich "Unterer Kohlbach". Auch die beiden Naturdenkmäler Heuscheuer und die Dolinen auf Sulzfelder Gemarkung nannte Hauptner.
Einige der Zuhörer gaben ihre eigenen Beobachtungen bekannt. So sei ihnen aufgefallen, dass man immer weniger Feldhasen und Feldlerchen sehe. Um diesen Umstand zu verbessern, nannte Hauptner die Pflege von Hecken, in denen sich verschiedene Tierarten einnisten können. Auch bei diesem Punkt hob er hervor, dass die Belange der Landwirte berücksichtigt würden.
Naturnahe Gärten nannte Hauptner als sehr vorteilhaft für die Artenvielfalt. Da oft Nadelgehölze in den heimischen Gärten angepflanzt würden, seien die Singvögel durch Elstern gefährdet. Zum Schutz der Singvögel seine Dornenhecken und wilde Rosen empfehlenswert.
Beim Thema des genveränderten Pflanzgutes führte Hauptner den Mais an. Um eine Vermischung mit normalem Mais zu verhindern, müssen zwischen beiden Maissorten mindestens 150 Meter Abstand liegen. Hauptner wollte für den Anbau von Genmais keine Lanze brechen und verwies darauf, dass das aus dem Mais gewonnene Bioethanol eventuell auch irgendwann aus anderen nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden könne. Als Zuhörer fragten, was sie selbst aktiv tun könnten für den Naturschutz, nannte Hauptner auch die "Lichtverschmutzung" als Ansatzpunkt. In Sulzfeld , gebe es schon einige Gelblichtlampen, deren Licht weniger dazu führt, dass Nachtfalter desorientiert sind. Da sich die Falter an den Sternen und dem Mond orientieren, sei eine insektenfreundliche Beleuchtung empfehlenswert.
Auch im Bereich der heimischen Gärten verwies Hauptner auf einige Verbesserungsmöglichkeiten. So machen sich die im Sommer blütenarmen Gärten beim rückläufigen Bestand der Honigbiene und der Hummel bemerkbar. Lobend erwähnte Hauptner dass Sommerferienprogramm der Gemeinde Sulzfeld, bei dem auch die wichtige Umweltbildung bereits bei den Kindern gemacht wurde.

Brettener Nachrichten 18.09.2007

 

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