Anlässlich der Diskussion um den Missbrauch von Praktika sprechen sich die Jungsozialisten in der SPD (Jusos) Karlsruhe-Land für die geplanten Maßnahmen der SPD-Bundestagsfraktion und Arbeitsminister Olaf Scholz aus.
Anlässlich der Diskussion um den Missbrauch von Praktika sprechen sich die Jungsozialisten in der SPD (Jusos) Karlsruhe-Land für die geplanten Maßnahmen der SPD-Bundestagsfraktion und Arbeitsminister Olaf Scholz aus.
So fordern die Jusos Karlsruhe-Land faire Praktika und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Praktikanten und Praktikantinnen um Missbrauch zu verhindern. Nachdem dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages bereits zwei Petitionen zu diesem Thema mit insgesamt 108.412 Unterstützern vorlagen, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) eine Studie in Auftrag gegeben, welche die Probleme in diesem Bereich bestätigt.
Die vom BMAS in Auftrag gegebene Studie die alle 18 - 34 Jährigen umfasst, zeigt, dass vom Missbrauch Praktikanten aller Bereiche des Berufseinstiegs betroffen sind und entgegen aller vorherigen Annahmen nicht nur Akademiker.
Trotz gegenteiliger Erwartung der Jugendlichen konnte laut Studie im Anschluss an ein Praktikum lediglich ein Drittel der Befragten ein reguläres Arbeitsverhältnis aufnehmen. Ein weiteres Drittel hatte zwei oder mehr Praktikumsstellen mit einer Dauer von insgesamt einem Jahr und länger, größtenteils bei unterschiedlichen Arbeitgebern. Über die Hälfte aller Praktikanten erhält keine Vergütung und knapp die Hälfte der Praktikanten erbringt reine Arbeitsleistung ohne Ausbildungsanteil.
Deshalb fordern die Jusos Karlsruhe-Land konkret, dass schriftliche Verträge für alle Praktika- und vergleichbare Berufseinstiegsverhältnisse wie beispielsweise Hospitant, Trainee, Volontariat etc. geschlossen werden müssen. Die zwingende Schriftform stellt sicher, dass beide Vertragspartner ihre Rechte und Pflichten kennen.
Die Jugendorganisation der SPD fordert ebenfalls eine angemessene Vergütung für alle Praktikanten, wie sie im Berufsbildungsgesetz und im Arbeitsrecht garantiert wird. Für die Jusos gilt der Grundsatz: Gleiche Leistung - gleicher Lohn.
Weiter wird eine klare gesetzliche Abgrenzung zwischen Praktika und Arbeitsverhältnissen gefordert, die als Scheinpraktika getarnt sind. Scheinpraktika und Missbrauch von Praktikumsverhältnissen sind zu bekämpfen. Praktikanten sollen bei der Durchsetzung ihrer Vergütungsansprüche unterstützt werden, weswegen sich die Jusos nicht nur für eine Beweiserleichterung einsetzen.
„Der aktuelle Missstand von Praktikanten und Praktikantinnen darf nicht akzeptiert werden. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Ausbeutung ein Ende hat!“ so Sarah Pawlowski, Mitglied im Juso Kreisvorstand.
Homepage Jusos Karlsruhe-Land
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