GMS: MIttagsessensbeiträge sind zu hoch

Veröffentlicht am 21.10.2016 in Fraktion

SPD-Fraktion stellt den Antrag, dass der Gemeinderat in der nächsten Gemeinderatssitzung erneut das Thema Mittagessensbeiträge in der Michael-Ende-Gemeinschaftsschule berät.

Begründung

In der Gemeinderatssitzung vom 26.07.21016 hat der Gemeinderat beschlossen, die Verpflegungsbeiträge der Michael-Ende-Gemeinschaftsschule auf 78 Euro pro Monat für die Mittagsverpflegung festzulegen.

Dieses Ergebnis hat zu einer starken Unzufriedenheit der Eltern geführt und mündete am 05.10.1016 in einer großen Diskussionsrunde zwischen Eltern und Fraktionsgesandten.
Dort wurde von den anwesenden Eltern deutlich signalisiert, dass, sollte sich der jetzige Preis nicht ändern, viele ihre Kinder abmelden werden. Schon jetzt wird die kalkulierte Anzahl von 160 Kindern nicht erreicht.
Die Akzeptanz der Eltern, das System zu tragen, droht weiter zu sinken; das Mensakonzept verspricht, Schaden zu nehmen. Mit einem Preis von 5,72 Euro pro Essen rangiert die Michael-Ende-Schule an der Spitze der bundesdeutschen Schulmensen. Ein unrühmlicher Erfolg.
Das schadet dem Ruf der Schule und dem Schulstandort Bad Schönborn.

Der Dreiklang aus Catering-, Personal- und Investitionskosten muss dringen in ein neu festgelegtes Defizitverhältnis gebracht werden.
Die Eltern dürfen nicht verantwortlich gemacht werden für schulpolitische Entscheidungen des Landes und der Kommune.

Im Sinne einer familienfreundlichen Gemeinde und stolzen Schullandschaft sollten wir die Verpflegungsbeiträge erneut beraten.

Bad Schönborn muss sich deutlich für die Gemeinschafsschule positionieren.

Der Antrag auf erneute Beratung ist unseres Erachtens zulässig, da sich wesentliche Kalkulationsgrößen, wie die zugrunde gelegte Teilnehmerzahl und das Abrechnungsverfahren geändert haben, bzw. ändern werden.

 

 

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GMS Bad Schönborn

Die Zusammensetzung der Kosten sollten für alle Vertragsoartner getrennt aufgelistet und transparent dargestellt werden. Viele, die den Essensvertrag unterschrieben haben, fühlen sich über den Tisch gezogen.In dem Vertrag sind die “Nebenkosten“ nicht ersichtlich und es entsteht der Eindruck, dass es sich bei der Pauschale um den reinen Verpflegungspreis handelt,was einen hohen Qualitätsanspruch zur Folge hat.

Autor: Sabrina Röderer, Datum: 24.10.2016, 18:09 Uhr


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