
Eröffnungsfeier im Garten des Haus Bundschuh
Ein bedeutender Schritt für die Seniorenpflege in der Region
Untergrombach - Die Einweihungsfeier des Hauses Bundschuh in Untergrombach markierte einen wichtigen Meilenstein in der Verbesserung der Pflege und Lebensqualität für Senior*innen in der Region. Oberbürgermeisterin Petzold-Schick erläuterte, dass laut der Landesheimbauverordnung für Pflegebedürftige nur noch Einzelzimmer vorgesehen seien. Daher hatte der Gemeinderat gemeinsam mit der AWO entschieden, das bestehende Seniorenzentrum durch einen Erweiterungsbau zu ergänzen, anstatt einen Neubau auf der grünen Wiese zu errichten. „Die Senioren wollen am Leben teilhaben, mittendrin sein und sich nicht aufs Abstellgleis gestellt fühlen“, betonte Petzold-Schick.
Bereits im Sommer 2024 konnten die neuen Zimmer und Gemeinschaftsräume bezogen und genutzt werden. In der zweiten Jahreshälfte folgte die Sanierung des Bestandsgebäudes, sodass heute, am 16. Mai 2025 das Seniorenzentrum Bundschuh feierlich eingeweiht werden konnte.
Die feierliche Einweihung wurde von zahlreichen Besucher*innen und Ehrengästen begleitet. Mit dem Segen von Pfarrerin Andrea Knauber und Pfarrer Thomas Fritz wurde das Gebäude symbolisch seiner neuen Bestimmung übergeben. Helge Viehweg, Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl, zeigte sich ebenfalls erfreut über die Fertigstellung des Projekts und betonte die Bedeutung solcher Einrichtungen für die Gemeinschaft.
Die anwesenden SPD-Ortschaftsräte Heribert Gross und Britta Mangei lobten das Engagement und die Zusammenarbeit aller Beteiligten, die dieses wichtige Bauvorhaben ermöglicht haben. "Eine gute Sache für Untergrombach", freuten sich die beiden einhellig.
Das nun wieder neue Seniorenzentrum Bundschuh bietet modernen Wohnkomfort und zahlreiche Gemeinschaftsräume, die den Bewohner*innen ein aktives und integriertes Leben im Herzen der Gemeinde ermöglichen. Dies ist ein bedeutender Fortschritt für die Seniorenpflege in der Region und ein Zeichen dafür, dass sich die Gemeinde um das Wohl ihrer älteren Bürger*innen sorgt.


