Das Bauen in zweiter Reihe muss gefördert werden

Veröffentlicht am 06.11.2014 in Fraktion

von Heinrich Sickinger - Fraktionsvorsitzender


Wie sich zeigt, bleibt Stutensee auch weiterhin ein attraktiver und beliebter Zuzugsort. Für manche – vor allem junge Stutenseer - bleibt der Wunsch nach einer eigenen, bezahlbaren Wohnung oft nur ein Wunschtraum, da die Bauplatzpreise für viele junge Leute kaum noch erschwinglich sind. Eine mögliche Alternative zu einem teueren Baugrundstück wäre der Ausbau eines Ökonomiegebäudes bzw. das „Bauen in zweiter Reihe“.

Doch hier fangen dann die Probleme für die jungen Bauwilligen erst an. Zwar stünde ein Grundstück z.B auf dem Anwesen der Großeltern in zweiter Reihe zur Verfügung, aber im ganzen Straßenzug ist noch keine Bebauung in zweiter Reihe vorhanden - deshalb das Bauvorhaben nicht genehmigungsfähig.

Hier vertreten wir die Auffassung, dass deshalb nicht überall ein Bebauungsplan für dieses Quartier erstellt werden muss; dies wäre eine Benachteiligung gegenüber den früher erstellten Gebäuden in zweiter Reihe. Eine Baugenehmigung  sollte überall dort erteilt werden, wo der entsprechende Ortschaftsrat und der AUT (Ausschuss für Umwelt und Technik) dies für vertretbar ansehen.

Im Übrigen trägt das Bauen in zweiter Reihe bzw. die Umnutzung von Ökonomiegebäuden auch dazu bei, dass der Flächenverbrauch für Neubaugebiete reduziert werden kann.

 

 

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