Brettens SPD Fraktion auf Tour durch die Stadt

Veröffentlicht am 20.09.2015 in Pressemitteilungen

Bretten

Wie kann man den Verkehrsfluss durch Bretten beeinflussen? Wie die Innenstadt attraktiver machen? Welche angedachten Projekte kann man unterstützen, welche will man nicht haben? Mit diesen Fragen hat sich die SPD-Gemeinderatsfraktion über die Sommerferien befasst und sechs Vor-Ort-Termine absolviert. Im Gespräch mit den BNN schildern Fraktionschefin Renate Knauss sowie die Stadträte Birgit Halgato und Edgar Schlotterbeck die Ergebnisse der Tour.

Den Schwerpunkt bildete das Thema Verkehr. Hier waren die Sozialdemokraten mit Andreas Grossmann, Professor für Verkehrsthemen an der FH Konstanz ,unter anderem in der Wilhelmstraße unterwegs. Die SPD möchte dort die Linksabbiegespur Richtung Gottesackertor abschaffen und dafür den Abbiegeverkehr über die Wendebrücke in Höhe Röther-Parkplatz auf die Gegenfahrbahn lenken. Dort soll eine Rechtsabbiegespur eingerichtet werden. Im weiteren Verlauf der Wilhelmstraße soll Richtung Hermann-Beuttenmüller-Straße durchgehend eine Rechtsabbiegespur eingerichtet werden, da sich der auf zwei Spuren rollende Verkehr dort ohnehin wiedereinfädeln muss, was laut Edgar Schlotterbeck in der Vergangenheit immer wieder mal zu Unfällen geführt hat . Und von der Hermann-Beuttenmüller-Straße soll es nach dem Willen der SPD einen Grünen Pfeil geben, der bei Rot das Abbiegen nach rechts in die Wilhelmstraße erlaubt. Der Durchgangsverkehr in der Georg-Wörner-Straße soll unter anderem dadurch verringert werden, dass die Beschilderung ( Alle Richtungen ), etwa am Kreisel in der Weißhofer Straße nicht mehr diese Möglichkeit ausweist. Wir verführen doch die Leute geradezu, da durchzufahren , erklärt Renate Knauss. Zudem sollten vor den Fußgänger-Querungen Verkehrshindernisse eingebaut und das Parken auf beiden Seiten der Fahrbahn erlaubt werden. So würde man vielleicht viele fremde Autofahrer abschrecken. Ziel ist, dass es keinen Spaß mehr machen soll, durch Bretten zu fahren.

Rechbergklinik
Die neue Straße um die Rechbergklinik sei sehr schön, bilanzieren die SPD-Ratsmitglieder. Aber an der Baustelle gehe einfach nix voran . Vor gut einem Jahr habe es den Spatenstich gegeben, von dem Knauss fürchtet, dass der nur symbolisch gewesen sei. Sie wünsche sich, dass die Stadtverwaltung und die Brettener Kreisräte Druck mache, damit dort auch wirklich gebaut wird.

Sporgassenplatz
Die Idee einer Markthalle am westlichen Rand des Sporgassenplatzes verfolgt die SPD schon seit längerem. Wir wollen die dort auch, weil sie ein Magnet für die Innenstadt werden könnte, begründet Fraktionschefin Knauss die Forderung. Die Weißhofer Galerie ist nämlich kein Besuchermagnet. Denkbar seien in einer solchen Halle etwa ein Handel mit regionalen Weinen, Zigarren, Tabak, Gewürzen, Fischhändler oder Hofläden. Und Dienstleister, wie etwa Schuhmacher, oder ein Cafe. Eine Markthalle wäre ein Alleinstellungsmerkmal, ist sich Knauss sicher. Zusätzlich könnte man auf dem Platz eine Tiefgarage einrichten, fordert Birgit Halgato, und auf der Markthalle vielleicht ein Ärztehaus einrichten. Ziel sei in jedem Fall, die Innenstadt für Besucher attraktiver zu machen.

Gölshausen
Im Stadtteil Gölshausen wurde das SPD-Quartett von Ortschaftsrat Thomas Tossenberger begleitet. In Bereich Gewerbestraße/Römerstraße im Industrie-gebiet plant die Städtische Wohnungsbaugesellschaft auf dem Areal der Metall-veredelung den Bau von Sozialwohnungen. Wir haben uns das angeschaut, es ist gegenüber einem Betrieb, der Altfett verarbeitet, erläutert Renate Knauss. Wenn die Stadt dort Wohnbebauung wolle, müsse auch das Umfeld einbezogen werden, fordert die SPD-Fraktion. Grundsätzlich begrüße man Sozialen Wohnungsbau, doch das angedachte Areal sei menschenunwürdig und das letzte Loch. Die Bürgersteige der Eppinger Straße sind nach Angaben von Edgar Schlotterbeck in einem katastrophalen Zustand. Für ihn ist klar, dass diese Straße rückgebaut gehört

Büchig
In Büchig wurde die Gruppe von Ortsvorsteher Uwe Vollers empfangen. Bürgerwaldhalle und Leichenhalle wurden begutachtet und für gut befunden, so der Tenor der SPD-Fraktion.

Bauerbach
Bereits seit 2012 macht sich die SPD in Bauerbach für das Baugebiet Obere Krautgärten stark. Jetzt gelte es zunächst, eine ordentliche Erschließung auf den Weg zu bringen, durch eine Brücke über den Bauerbach, damit man nicht mehr durch die enge Brunnenstraße müsse, wie Birgit Halgato erklärt. Weiterhin wurde von der Fraktion ein altes Haus in der Brunnenstraße begutachtet, das für eine bessere Verkehrsführung abgerissen werden soll.

 

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