AUS DEM LEBEN EINER ANDEREN. Tagebucheintrag Nr. 10

Veröffentlicht am 21.04.2009 in Wahlen

Ereignisse - Er“fahrungen“ - Erkenntnisse - Erlebnisse

„Die Kunden haben abgestimmt, dass wir hier zumachen“
Diese gestrige Schlagzeile klingt wie eine Anklage; dabei sollte sich m.E. der bisherige Geschäfts-führer (auch) an seine Brust klopfen. Denn: Betriebsschließungen haben meist mehrere Gründe!

Folgende Fragen seien gestellt:
  • Wer entscheidet beim Einkauf von Waren?
  • Müssen wir KundInnen tatsächlich nur kaufen, was einem Geschäftsführer gefällt?
  • Welche Rücksicht wurde auf Kundenwünsche genommen?
  • Könnte es nicht doch so sein, dass die Kunden dort nicht das fanden, was sie suchten?
  • Ein gut sortiertes Kaufhaus hat doch ein qualifiziertes Warenangebot - oder?
  • Wer weiß eigentlich über den Geschäftserfolg eines Kaufhauses am frühesten Bescheid?
  • Welche Maßnahmen wurden getroffen, um besser zu werden?
  • Warum hat der Immobilieninhaber nicht durch Investitionen für ein attraktiveres Erscheinungsbild seiner Immobilie gesorgt?
  • Warum wurden über die Jahre die sanitären Anlagen für die KundInnen vernachlässigt?
  • Schneider lag und liegt in der 1A-Lage von Bruchsal, wie sie besser nicht hergestellt werden kann. Trotzdem das Aus - wirklich nur wegen der KundInnen??!
  • Was tut der Immobilieninhaber jetzt? Leerstand? Verkaufen? Wann?
  • Ist sich der Immobilieninhaber seiner Verantwortung für die Innenstadt bewusst?
Die Verkäuferinnen sind mit ihren Bruchsaler KundInnen immer gut vertraut gewesen. Sie wussten, was die Kundschaft wollte!! Sie haben im Rahmen der ihnen vorgegebenen Möglichkeiten getan, was sie tun konnten. Herzlichen Dank für ihre Kundenfreundlichkeit!! Ernst-Friedrich Schäfer und Helga Langrock P.S. 1: Die Schule hat wieder begonnen. Wir wünschen allen Lehrerinnen und Lehrern für den Zwischenspurt viel Kraft und guten Mut. P.S. 2: Das Thema „Demokratie“ ist nicht vergessen!
 

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