Ereignisse - Er“fahrungen“ - Erkenntnisse - Erlebnisse
Jetzt muss ich doch noch was loswerden:
Vorgestern, bei der Rückfahrt aus dem Büro, bemerkte ich an der Ecke Stadtgraben-/Luisen-Moltkestraße in der Mittagszeit zwei Stadtbedienstete, die mit dem Presslufthammer tätig waren. Laut genug war es. Ich bin nicht abgestiegen, um nachzusehen. Aber ich habe mich geärgert: Diese Straßenkreuzung hat sich trotz Umbau vor ein paar Jahren erneut zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt. Also musste was getan werden, na klar. AutofahrerInnen können ja offensichtlich nicht so aufpassen wie RadfahrerInnen. Da weiß ich im Übrigen einen guten Rat: Die sollten mal öfter Fahrrad fahren, da lernen sie das „vorausschauende“ Verkehrsverhalten!!! Vielleicht können sie dann auch wieder ordnungsgemäß an einem Stoppschild halten....
Jedenfalls stelle ich fest: Erst wurde eine neue Verkehrsführung (seitliche Straßenbegrenzung!) provisorisch markiert, dann wurden in zeitraubender Arbeit die vorherigen weißen Straßenmarkierungen mit Teer ‘unkenntlich’ gemacht und neue Haltelinien sowie eine provisorische Verkehrsinsel weiß markiert. Und dazu gab’s einen amtsblättlichen Artikel mit Bild: Bitte aufpassen - die Striche sind (ca. 50 cm seitlich) versetzt und sogar neue hinzugekommen!! Was dann vorgestern noch mit viel Aufwand dazu kam, weiß ich (noch) nicht.
Eines aber weiß ich: Wenn die Stadtverwaltung nur einmal eine gleiche Menge Geld in die Hand nähme, um Schilder und Markierungen für den Radverkehr zu bezahlen, dann könnte sie sich endlich mal das Etikett ‘fahrradfreundlich’ anstecken. Ganz abgesehen davon, dass es in der ganzen Innenstadt keine überdachten Fahrradständer gibt. Der Motorisierte IndivualVerkehr ist noch immer das Lieblingskind (fast) aller Rathäusler.
Aber warte nur balde: CPS (Sie wissen: Cornelia Petzold-Schick) ist im Anrollen...
Helga Langrock
P.S.: Mit vielen guten Osterwünschen verabschiede ich mich bis Dienstag