Ereignisse - Er“fahrungen“ - Erkenntnisse - Erlebnisse
Letzte Woche musste ich kurzfristig einen Kollegen im Kreistags-Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) vertreten. Wieder mal eine - nicht neue - Erfahrung! Denn siehe da: In einem Gremium von 22 (anwesenden) Mitgliedern war ich die einzige Frau...
Na ja, dass die Mehrheitsfraktion in der ablaufenden Sitzungsperiode in ihren Reihen ohnehin kein weibliches Mitglied hatte, ist hinlänglich bekannt. Aber sonst?
Hier die ursprüngliche Besetzung (23 Mitglieder) der Ausschüsse [inzwischen haben sich einige Änderungen ergeben]:
- Ältestenrat: 0 Frauen
- Verwaltungsausschuss: 2 Frauen 2 Stellvertreterinnen
- AUT: 0 Frauen 2 Stellvertreterinnen
- Jugendhilfe- u.Sozialausschuss: 2 Frauen 2 Stellvertreterinnen
(Hier gibt es noch weitere Mitglieder aus dem Bereich der freien Jugendhilfe.)
- Klinikausschuss: 4 Frauen 2 Stellvertreterinnen
Das kann - nein: muss - ja nur noch besser werden!
Als ich in obiger Sitzung folgenden Satz aus einer Vorlage Satz zitierte: „Zwischen ... und ... muss der Radfahrer die K 3555 benutzen...“ und fragte, wo denn Radfahrerinnen fahren müssten, gab es ein allgemeines Aufstöhnen. Ja ja, mann hat halt nicht so gerne, wenn frau sich in der Kategorie Männer nicht heimisch fühlt.
Helga Langrock
P.S. Die Gesetzestexte zu Wahlen kennen bisher auch nur männliche Wähler. Es gab aber schon mal Verantwortliche, die ihren Veröffentlichungen einen erklärenden Satz hinzufügten...