Ereignisse - Er“fahrungen“ - Erkenntnisse - Erlebnisse
Ein wunderschöner Ausflug ins südbadische Breisach wurde mir/uns vergrämt durch eine Rückfahrt in übervollen Zügen - und durch unfreundliche ZeitgenossInnen...
Unglaublich, dass Bahn-Verantwortliche soooo „weitsichtig“ planen: Schon in Riegel (nördlich Freiburg) gab’s im Zug keinen freien Sitzplatz mehr. Also stehen bis Offenburg. In meiner Nähe saßen jugendliche Freiburger-FC-Anhänger (ca. 14 Jahre alt; der Aufstieg sei ihnen ja gegönnt); keiner rührte sich...
In Offenburg Umstieg in den aus Konstanz kommenden Zug nach Karlsruhe. Hier das gleiche Bild: proppenvoll; die Leute standen schon in den Zustiegsbereichen; Fahrräder/Kinderwagen wurden nur müde belächelt. Im Waggon eine junge Frau (natürlich mit Kopfhörer, ohne Dauerberieselung kann man es heute ja nicht mehr aushalten...); neben sich auf dem Sitzplatz(!) ihr Koffer. Großer Unmut, als dieser Koffer einer älteren Dame weichen musste. Höhepunkt: Später der mobile Hilferuf: „.... Mir geht es nicht gut. Ich habe schlechte Laune....“
Herrje. Wer hat diesen jungen Leuten Anstand beigebracht? Erziehung? Respekt? Rücksichtnahme? Alles Fremdwörter?
Und warum können die Bahn-Regisseure nicht flexibler planen? Ist ja toll, dass die neuen Doppelstöcker so gut angenommen werden. Nur die Verantwortlichen scheinen davon noch nichts mitbekommen zu haben.
Helga Langrock
P.S. Vielleicht könnte Herr Mehdorn aus seiner Abfindung einen zusätzlichen Waggon für den Sonntagabend-Zug Konstanz/Karlsruhe finanzieren?!